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Soforthilfe

 

Bekanntmachung „Soforthilfe Corona-Pandemie“

Die Stadt Aue-Bad Schlema bietet eine Soforthilfe für ihre Kleinstunternehmen, Selbständige sowie hauptberufliche Freiberufler und künstlerisch Tätige. Diesen Zuwendungsempfängern soll Hilfe zur Überbrückung eines Liquiditätsengpasses, der durch die Corona-Pandemie verursacht wurde, geleistet werden. Es soll eine rasche wenig bürokratische sofort wirkende Unterstützung erreicht werden. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht jedoch nicht.
Die Soforthilfe wird als einmaliger, nichtrückzahlbarer Zuschuss in Form einer Pauschale in Höhe von 500,00 Euro gewährt.

Wer ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die:
- Unternehmen mit maximal 5 Beschäftigten mit Hauptsitz in Aue-Bad Schlema (ortsansässig)
- ortsansässige Selbständige (hauptberuflich),
- ortsansässige Freiberufler (hauptberuflich) sind oder
- ortsansässige künstlerisch Tätige (hauptberuflich).

Nicht antragsberechtigt sind:
- Rentner, Pensionäre, Empfänger von Kurzarbeitergeld,
- Handelsvertreter,
- Firmen, welche eine Betriebsunterbrechungsversicherung haben.
- Öffentliche Unternehmen
- nebenerwerblich Tätige
- Unternehmen, welche bereits vor der Corona-Pandemie in finanziellen Schwierigkeiten waren
- Unternehmen, mit mehr als 5 Beschäftigte

Weitere Zuwendungsvoraussetzung:
Es besteht ein Liquiditätsengpass, welcher eine Folgewirkung der Corona-Pandemie ist und dadurch die Existenz bedroht.
Welche Unterlagen müssen eingereicht werden?

- Unterschriebener vollständig ausgefüllter Antrag auf Soforthilfe Corona-Pandemie
- Nachweis der gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit bzw. Jahresabrechnung 2019 der Künstlersozialkasse
- Vollmacht zur Antragsstellung, soweit erforderlich sowie Ausweisdokument dieser Person
- Kopie des Personalausweises
- Nachweis, dass Liquiditätsengpässe durch die Schließung aufgrund der Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen entstanden sind (Glaubhaftmachung)

Wie läuft das Antragsverfahren ab?
1. Reichen Sie ihren vollständigen Antrag per Post unter

Große Kreisstadt Aue-Bad Schlema
Wirtschaftsförderung
Goethestraße 5
08280 Aue
ein.

2. Nach Eingang der Unterlagen werden diese geprüft. Sollten Unterlagen fehlen, werden diese nachgefordert. Dieser Prozess kann einige Tage in Anspruch nehmen. Wir bemühen uns jedoch um eine schnelle Bearbeitung.

3. Ergibt die Prüfung, dass Sie antragsberechtigt sind und ihr Antrag förderfähig ist, erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid postalisch. Die Auszahlung wird danach bearbeitet. Dieser Vorgang kann einige Tage in Anspruch nehmen.

Wichtige Hinweise:
- Ein Rechtsanspruch auf Gewährung dieser Zuwendung nach dieser Richtlinie besteht nicht. Zuwendungen werden nur nach pflichtgemäßem Ermessen, im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel (insgesamt verfügbare Haushaltsmittel in Höhe von 50.000,00 Euro) gewährt.
- Es ist keine Barauszahlung möglich.
- Eine Beantragung ist bis zum 30.04.2020 möglich.
- Die Aufnahme der Tätigkeit muss vor dem 25.03.2020 liegen.

Die entsprechenden Anträge sind auf dieser Seite abrufbar und einschließlich notwendiger Nachweise schriftlich per Post oder durch persönlichen Einwurf in den Briefkasten der Stadtverwaltung, Goethestraße 5, 08280 Aue einzureichen.
Aue-Bad Schlema, 30.03.2020
gez. Kohl
Oberbürgermeister


SOFORTHILFEN DES BUNDES
Der Bund hat aktuell ein Rettungspaket beschlossen, insgesamt sollen hier für kleine Unternehmen und Selbstständige bis zu 50 Milliarden Euro Soforthilfe zur Verfügung stehen.

In welcher Höhe wird die Soforthilfe gezahlt?
Wie hoch die Soforthilfe pro Unternehmen sein wird, ist von der Anzahl der Beschäftigten abhängig: Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern sollen 9.000 Euro erhalten, mit bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro. Bei dieser Soforthilfe handelt es sich um eine Einmalzahlung für drei Monate.

Wer erhält die Soforthilfe / welche Voraussetzung gibt es für den Erhalt der Soforthilfe der Bundesregierung?
Die finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) sollen Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten.
Betriebe oder Selbstständige müssen im Zusammenhang mit der Coronokrise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sein. Der Schaden müsse somit erst nach dem 11. März 2020 eingetreten sein.

Wie können die Soforthilfen des Bundes beantragt werden?
Wie und wo genau die Soforthilfen beantragt werden können, ist derzeit noch nicht im Detail bekannt. Die Antragstellung solle aber möglichst elektronisch erfolgen. Zudem müsse eine Existenzbedrohung bzw. der Liquiditätsengpass bedingt durch Corona nachgewiesen werden. Die Bewilligung und Auszahlung der Mittel soll durch die Länder und Kommunen übernommen werden.
Hierzu werden wir umgehend informieren, sobald es neue Informationen gibt. So müssen der Bundestag am 25.03. und der Bundesrat am 27.03. noch ihre Zustimmung erteilen.

Muss ich Soforthilfen zurückzahlen?
Soforthilfen müssen laut Bundesfinanzminister Olaf Scholz nicht zurückgezahlt werden: „Wir geben einen Zuschuss, es geht nicht um einen Kredit. Es muss also nichts zurückgezahlt werden. Damit erreichen wir die, die unsere Unterstützung jetzt dringend brauchen“, erklärte er in einer Pressemeldung der Ministerien.

Mehr Infos unter:

https://www.onlinehaendler-news.de/online-handel/praxistipps/132674-coronavirus-unternehmer-selbststaendiger-finanzielle-soforthilfe

Sachsen hilft sofort – Freistaat Sachsen unterstützt ab sofort sächsische Kleinunternehmen und Freiberufler mit Zuschussprogramm

Antragstellung

 
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