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„PURPLE TOUR“ IN VORBEREITUNG EINES GEPLANTEN KUNSTWEGES „PURPLE PATH“

„Purple Tour“ in Vorbereitung eines geplanten Kunstweges „Purple Path“ durch die Region zur Unterstützung der Bewerbung von Chemnitz als Kulturhauptstadt


Reise mit KünstlerInnen in die Region am 29. und 30. September 2020
Chemnitz und die Region haben sich um den Titel ‚Europäische Kulturhauptstadt 2025‘ beworben. 28 Städte und Gemeinden zwischen Freiberg und Schneeberg, Limbach-Oberfrohna und Augustusburg unterstützen die Chemnitzer Bewerbung.

In Vorbereitung auf einen die Regionen und Chemnitz verbindenden Kunstweges „Purple Path“ durch die Region haben nun die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Städte Annaberg-Buchholz, Aue-Bad Schlema, Augustburg, Freiberg, Limbach-Oberfrohna, Oelsnitz und Mittweida insgesamt zwölf internationale Künstlerinnen und Künstler aus der Kunstmetropole Berlin zu kurzen Stippvisiten eingeladen, um ihnen die Region vorzustellen.

Der Kunstweg „Purple Path“ ist ein für das Jahr 2025 geplanter Skulpturen-Parcour, der Chemnitz und die Region verbinden soll. In dessen Zentrum sollen Arbeiten von KünstlerInnen wie Tony Cragg, Leiko Ikemura, Alicia Kwade, James Turell, Sosnowska oder Leonora Salihu stehen. Alte Narrative des Erzgebirges, die besagen, dass „alles vom Berg her kommt“ und die Menschen „mit den Händen denken“ erscheinen wie ein Hinweis auf die Materialien der Kunstwerke, die über 800 Jahre aus der Erde des heutigen ‚UNESCO-Welterbes‘ geschürft und gefördert wurden. Silber, Zinn, Eisen, Kaolin und Kobalt, Kohle und Uran werden zur Kunst, die Lichtmetaphern der Bergleute zu ihrem Material. Eine wechselvolle Geschichte aus innovativem Unternehmertum und der Arbeiterbewegung seit dem 13. Jahrhundert, aus permanenter Erneuerung und Krise bis in die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts werden zur Folie für zahlreiche Ausstellungen an unterschiedlichen (auch historischen) Orten.

An der Reise selbst beteiligten sich die Bildhauerinnen Uli Aigner aus Österreich, Christina Doll und die in Rostock geborene und in London arbeitende Karolin Schwab. Die Fotografie wird von der Russin Anastasia Khoroshilova, dem Israeli und Vertreter der ‚Dritten Generation‘ Benyamin Reich sowie dem in Karl-Marx-Stadt geborenen Andreas Mühe vertreten. Die künstlerischen Medien Video und ‚Konzept‘ werden von Donata Wenders, Konrad Mühe und der türkischen Künstlerin Cokcen Dilek Acay besetzt.

Für die genannten Städte war in enger Abstimmung mit den Aktiven vor Ort sowie den Oberhäuptern der einzelnen Städte ein umfangreiches Programm geplant, das Besuche von prächtigen Bergstädten, Museen und Kirchen, Welterbestätten und ‚lost places‘ beinhaltete.

Teilnehmende KünstlerInnen:

Uli Aigner, Österreich, lebt in Wien und Berlin
Konstantin Bayer, geboren in Gotha, lebt in Weimar
Christina Doll, Berlin / Köln
Benyamin Reich, Jerusalem / Berlin
Göken Dilek Acay, Türkei , lebt in Weimar
Anastasia Khoroshiova,Russland, lebt in Moskau und Berlin
Andreas Mühe, in Karl Marx Stadt geboren, lebt in Berlin
Konrad Mühe, dito
Karolin Schwab, in Rostock geboren, lebt in London / Berlin
Donata Wenders, lebt und arbeitet in Berlin


Begleitung

Bianka Voigt, Galeristin, Eigeheim Weimar / Berlin;
ist in Schneeberg aufgewachsen

Frederik Foert, Künstler, lebt in Berlin / Wien / Peking

Alexander Ochs, Kurator Chemnitz Europäische Kulturhauptstadt 2025;
Kandidat
zuständig für Region

Ulf Kallscheidt, Chemnitz Europäische Kulturhauptstadt 2025; Kandidat; Kulturhauptstadtbüro
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