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Erreichbarkeit der Stadtverwaltung Aue-Bad Schlema

Die Verwaltungsgebäude Rathaus, Goethestraße 5, 08280 Aue und Rathaus, J.-Curie-Straße 13, 08301 Bad Schlema sind mit den regulären Öffnungszeiten geöffnet.

Alle Bereiche sind uneingeschränkt per Telefon oder E-Mail unter den bekannten Kontaktdaten erreichbar.

Zu Ihrem und unserem Schutz sowie der Einhaltung der Hygieneauflagen, ist derzeit eine Terminvereinbarung erforderlich. Bitte setzen Sie sich im Vorfeld mit uns in Verbindung und vereinbaren Sie einen Termin, um „unnötige“ Wege bzw. Wartezeiten und damit verbundener Ansammlungen von Personen zu vermeiden.

Trotz der Öffnung und Lockerungen sind weiterhin die Regelungen der Sächsischen CORONA-Schutzverordnung sowie der Allgemeinverfügung Hygieneauflagen zu beachten. Es müssen die erforderlichen Hygienestandards eingehalten werden. Bitte achten Sie beim Aufenthalt in öffentlichen Gebäuden auf die geltenden Abstandsregelungen (mindestens 1,50 m).

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird, zum Schutz aller, empfohlen.

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EMU CURLY BRÜTET WIEDER



Es ist wieder soweit: Emu Curly kann es einfach nicht lassen. Zwar deutlich später als in den Jahren zuvor, aber eben trotzdem noch eisern, fing er vor einer Woche an, einen Futternapf „auszubrüten“.

Seit vielen Jahren träumt Emu Curly nämlich davon, Straussenvater zu werden. Dies ist allerdings nicht so einfach, denn Curly lebt alleine. Eine Emu-Frau, die die Eier legen könnte, gibt es im „zoo der minis“ nicht, da Emus eigentlich nicht in das Minitierkonzept des Tiergartens passen. Emu Curly allerdings hat Bleiberecht auf Lebenszeit, weil er zu recht zu den Publikumslieblingen gehört. Curly, der nach seiner Sturmlocke benannt wurde, lebt schon seit 1995 in Aue und wurde schnell zum Liebling der Tierpfleger und aller Tiergartenbesucher. Aber eigentlich sollte er schon mehrmals in einen anderen Zoo abgegeben werden. Denn der australische Riesenvogel passt genau genommen gar nicht zu den Minitieren im Auer Tiergarten. Der putzige Vogel schaffte es jedoch auf seine liebenswerte Art immer wieder, die Tiergartenleitung von ihrem Vorhaben abzubringen und schließlich durfte er bleiben.


Dass der Emu gerne Vater sein möchte, machte er den Tiergartenmitarbeitern erstmals im Jahr 2009 auf recht merkwürdige Art klar.
Eines Tages entdeckte er in seinem Gehege einen grünen Eimer. Der sah doch einem Emu-Ei recht ähnlich. Also ließ Curly sich auf dem Eimer nieder und fing an zu brüten. Tagelang saß er auf dem falschen Ei und brütete und brütete. Bis ihm die Tierpfleger den Eimer schließlich wegnahmen und ihm stattdessen echte Emu-Eier unterlegten, die sie extra für Curly besorgt hatten. Leider war Curlys Mühe damals vergebens. Es schlüpften keine Küken, denn die Eier waren nicht befruchtet.

Curly war tieftraurig und auch die Tiergartenmitarbeiter waren zunächst ratlos. Dann kamen sie auf die Idee, Adoptiv-Kinder für Curly zu beschaffen. Aber Curly mochte die beiden Emu-Mädchen nicht. Schließlich hatte er sie nicht ausgebrütet. Er überließ es stattdessen den Tierpflegern, sich um die beiden zu kümmern.

2010 startete man einen neuen Brutversuch. Und nun hatte der Emu-Hahn eine echt anstrengende Zeit vor sich. 6 Wochen lang saß Curly auf seinen grünen Eiern. Er fraß keinen Bissen und trank keinen Tropfen Wasser. Er hatte nur noch eins im Sinn – Brüten!

Aber das ist bei Emus völlig normal. Während sie ihren Nachwuchs ausbrüten, verweigern die Tiere nämlich jegliche Nahrung. Das Brüten übernehmen übrigens die werdenden Papas. Sie sind es auch, die sich nach dem Schlüpfen um die kleinen gestreiften Emu-Küken kümmern. Die Emu-Mütter legen nur ihre Eier ab und machen sich danach wieder aus dem Staub. Jedenfalls läuft das so in der Wildnis ab.
Am Ostersonntag 2010 war es dann soweit und diesmal hatte es erstmals geklappt. Drei winzige, gestreifte Küken schlüpften aus ihren Eiern. Curlys sehnlichster Wunsch ist endlich in Erfüllung gegangen. Das waren wohl die größten Osterküken, die es im Auer Tiergarten jemals zu sehen gab. Und Papa Curly ist natürlich mächtig stolz auf seinen Nachwuchs. Die kleinen Küken waren kerngesund und putzmunter. Bereits 10 Tage nach ihrer Geburt erkundeten sie zum ersten Mal das Außengehege. Der Emu Papa hatte sich ziemlich schnell von seiner „Brut-Diät“ erholt.

Seitdem will Curly in jedem Jahr brüten und macht das auch unmissverständlich klar, indem er sich auf alles setzt, was einem Emu-Ei optisch nahekommt. Da der Emu-Hahn inzwischen aber im recht fortgeschrittenen Alter ist, muss sich die Tiergartenleitung immer etwas einfallen lassen, um die Gesundheit von Curly nicht zu gefährden. Im letzten Jahr wurden ihm die Eier nach 3 Wochen weggenommen um ihn zum Abbruch des Brutgeschäftes zu bewegen. Die Eier wurden dann bis zum Schlupf im Brutschrank weiter bebrütet.

Dieses Jahr wurde es umgedreht gemacht. Er bekam am Freitag, dem 13.03.2020 Eier, die schon 3 Wochen angebrütet sind. Nun ist zu hoffen, dass sein Instinkt so ausgeprägt ist, dass er aufsteht, wenn die Küken piepsen...

Die Feder des Emus hat übrigens eine ganz besondere Bedeutung. Einerseits steht sie für Fortschritt, weil sich der Emu nicht rückwärts bewegt, sondern nur vorwärts laufen kann. Und sie ist ein Symbol der Gerechtigkeit, weil sie die einzige Feder im gesamten Tierreich ist, die aus zwei gleich großen Fahnen besteht.
Neben dem Känguru gilt der Emu auch als inoffizielles Wappentier Australiens.


Steckbrief:
Heimat: Australien
Größe: Schulterhöhe 1,00 – 1,30 m, Körperhöhe 1,50 – 1,90 m
Lebenserwartung: in der Wildnis 10 – 20 Jahre, in menschlicher Obhut können Emus viel älter werden
Gewicht: 30 – 50 kg
Farbe: graubraun
Lebensweise: Pflanzenfresser, Einzelgänger, tagaktiv
Fortpflanzung: die Weibchen legen dunkelgrüne Eier, aus denen nach ca. 65Tagen Küken schlüpfen, die Männchen brüten die Eier aus und kümmern sich um den Nachwuchs
besondere Merkmale: können nicht rückwärts gehen und nicht fliegen
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