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GUT VORBEREITET IN DIE REISEZEIT

Gut vorbereitet in die Reisezeit
Johanniter informieren: Das gilt es für den Start in die Sommerferien zu beachten… und Erste-Hilfe geht jeden an.


Optimale Routenplanung bis hin zum richtigen Verhalten im Notfall.
In Sachsen und Thüringen beginnen am 08. Juli die Sommerferien. Damit die Fahrt nicht zur Tortur wird, geben die Johanniter Tipps für einen entspannten Start in den Urlaub. Vorbereitung ist alles: Wer sich auf eine Reise mit dem Auto macht, sollte Einiges bedenken. Angefangen von der optimalen Routenplanung bis hin zum richtigen Verhalten im Notfall.
Was sollte man dabei haben?
Die Johanniter raten, eine intensive Vorsorge zu betreiben: Jeder motorisierte Urlauber sollte einkalkulieren, dass es zu Stau, Unfällen oder Komplikationen mit dem Fahrzeug kommen kann. Deswegen ist ein ausreichender Wasservorrat einzuplanen, denn es könnte heiß werden im stockenden Verkehr. Auch ablenkendes Spielzeug für die Kleinen sollte nicht vergessen werden. Griffbereit sollten auch Warnwesten, Verbandkasten und Warndreieck sein. „Eine Warnweste kann im Zweifelsfall das Leben retten: Jeder Fahrer wird damit auf dem Seitenstreifen einer Autobahn oder einer Landstraße besser und schneller gesehen“, sagt Sven Oschmann, Fachdozent und Lehrrettungsassistent der Johanniter, Kreisverband Erzgebirge. Dies ist in manchen europäischen Staaten sowieso vorgeschrieben. Die Johanniter raten, in jedem Fahrzeug mindestens eine, bestenfalls vier Warnwesten, zu deponieren. „Es geht im Notfall darum, dass alle Fahrzeuginsassen im Verkehr zu sehen sind. Das ist entscheidend“, weiß auch Oschmann.
Rettungsgasse:
Auch während der Reise selbst sind Verhaltensregeln zu beherzigen, wie das Bilden einer Rettungsgasse: Sobald sich der Verkehr auf Schrittgeschwindigkeit verlangsamt oder ganz zum Erliegen kommt, scheren Fahrzeuge auf der linken Spur nach links aus und auf allen anderen Streifen weichen die Fahrzeuge nach rechts aus.
Absicherung eines liegengebliebenen Wagens
Und wie sieht es mit der Absicherung eines liegengebliebenen Wagens auf dem Seitenstreifen oder einer Unfallstelle aus? Auch hier geben die Johanniter Tipps: „Das Fahrzeug muss auffallen, deswegen die Warnblinkanlage anschalten und den Kofferraum geöffnet lassen – dann wirkt es auffälliger. Vor dem Aussteigen zur verkehrsabgewandten Seite die Räder in Richtung Straßenrand einschlagen, die Warnweste anlegen, trotzdem immer den fließenden Verkehr beachten und dann Schutz hinter der Leitplanke suchen“, betont Oschmann. „Auch das Warndreieck muss aufgestellt werden. Am besten trägt man es aufgeklappt vor der Brust dem Verkehr entgegen.“ Als ausreichender Sicherheitsabstand gelten 50 Meter innerorts, 100 Meter auf Landstraßen und 150 bis 200 Meter auf Autobahnen.
Erste-Hilfe
Wer zur Hilfe eilt, sollte niemals den geschilderten Eigenschutz vergessen und sich zuerst einen Überblick verschaffen und dann die Absicherung vornehmen. Dann den Verunfallten ansprechen und wenn möglich hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen. Liegen Verletzungen vor, den Rettungsdienst unter der europaweit gültigen Notruf-Nummer 112 oder ansonsten unter 110 die Polizei benachrichtigen. Die Verletzten versorgen bis der Rettungsdienst eintrifft und keinesfalls im Auto auf die Hilfskräfte warten. „Es gilt immer, ab hinter die Leitplanke“, schärft Lehrrettungsassistent Oschmann ein.

Ein Erste-Hilfe-Kurs macht aus Zuschauern Lebensretter. Dieser ist zwingend um den Führerschein zu erwerben. Bei den Johannitern im Erzgebirge können Sie diesen in Schneeberg, Lößnitz, Zwönitz und Chemnitz in eintägigen Kursen erwerben. Weitere Informationen: 03771 558810.
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